Weltmissionssonntag

25. Oktober 2015

Da am Weltmissionssonntag der Pfarrausflug stattfand, feierten wir in Bad Häring den Weltmissionssonntag eine Woche später. Es war besonders schön, dass so viele Ministranten zur Messe kamen, dass die Kleider kaum mehr reichten und mehrere ihren Sitzplatz in der ersten Reihe des Langhauses einnahmen.

 Herr Pfarrer Rainer Hangler erinnerte an das Hirtenwort vom vorherigen Sonntag und knüpfte mit einigen Beispielen an die Not in der Welt an - die zu lindern wir aufgerufen sind: an die Schwestern der Familie Mariens in Kasachstan, die Kinder vor dem Erfrieren retten und sich um Alkoholkranke am Rande der Existenz kümmern, oder an alle Missio-Projekte, für die Spenden gesammelt werden. In seiner Ansprache machte er darauf aufmerksam, dass die Mission eigentlich bei uns selbst beginnen muss: nämlich darin, unseren Glauben und unsere Gottesbeziehung zu vertiefen. So wie der blinde Bettler Bartimäus sollten wir alles, was uns scheinbar schützt, wegwerfen und auf Jesus vertrauen. Denn er nimmt sich für jeden von uns Zeit - so wie für Bartimäus. Nur mit einem vertieften Glauben im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils ist es möglich, mit Missionsanliegen bei anderen unterwegs zu sein. In den ärmsten Ländern gehört dazu neben der Verbreitung der Botschaft Jesu in besonderem Maße die materielle Hilfe.

Die Ministranten brachten sich mit den Fürbitten ein: Bitten um Hilfe und Schutz für alle Notleidenden, um die Schulbildung für alle Kinder, um unsere Bereitschaft, einfacher zu leben, um unsere Freude, die Botschaft Jesu zu leben und, an diesem Tag besonders wichtig: um Segen und Schutz für den Herrn Pfarrer, da er seinen Geburtstag feierte. Anschließend brachten sie zur Gabenbereitung ihre Ministrantenspende zum Altar. Nach dem  Gottesdienst wurden fair gehandelte Süßigkeiten verkauft, um die heurige Missio-Aktion zu unterstützen.


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Fotos und Fotorechte: Martina Pfandl