Verabschiedung als Ministrantin

27. Dezember 2020

Fest der Heiligen Familie, Fest des heiligen Johannes des Evangelisten, Segnung des Johannisweines, Verabschiedung einer Ministrantin, letzte öffentliche Messe vor dem 3. Lockdown: So vieles beinhaltete die heilige Messe am 27. Dezember 2020.

Herr Pfarrer Stefan Schantl wies in seiner Ansprache auf die Heilige Familie, deren Leben nach der Geburt in Betlehem wohl wieder so geregelt verlief, wie es vor zwei tausend Jahren bei einer Familie im Heiligen Land üblich war. Nach vierzig Tagen brachten Maria und Josef Jesus in den Tempel, um ihn Gott zu weihen und die vorgeschriebenen Opfer zu bringen. In dieser Freude verweist das Evangelium nach Lukas aber bereits auf das Kreuz, das in den Worten des Simeon deutlich ausgesprochen wird. Die heilige Familie hat alles angenommen - sie möge uns Vorbild sein im Vertrauen auf Gott, ebenso Abraham, der Gottes Verheißung glaubte und dessen Nachkommen zahlreich wie die Sterne wurden, wie es im Lesungstext geheißen hatte.

Nach dem Schlussgebet erfolgte die Segnung des Johannisweines, der alles Böse von uns fernhalten soll und besonders vor Seuchen und Vergiftungen bewahren soll - so wie gesegneter Wein auch den Evanglisten Johannes vor dem Vergiftungstod geschützt hatte.

Im Anschluss daran bedankte sich Herr Diakon Franz Reinhartshuber mit einer Urkunde und einer kleinen Marienikone bei Rebekka Hecher für ihren treuen Dienst als Ministrantin - zehn Jahre gehörte sie zu Bad Härings Ministrantenschar. Bei den jährlichen Ehrungen zählte sie öfter einmal zu den tüchtigsten Ministranten. Zu unserer Freude bleibt Rebekka aber weiterhin Lektorin. Außerdem zählt sie zu den Pfarrbriefausträgern und war in den vergangenen Jahren immer beim Sternsingen dabei - als König oder Führerin. Das war einen kleinen Applaus wert.

Und zuletzt kündigte Herr Pfarrer Stefan Schantl die Aussetzung der öffentlichen Messen an und verwies auf die Livestreamübertragungen an den Festtagen und Sonntagen, die uns in Verbindung halten sollen.