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Tag des Lebens

  • 14. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 14. Juni

  1. Juni 2026

Den Tag des Lebens begehen wir seit vielen Jahren - dieses Mal haben sich unsere Ministranten mit Texten vorbereitet. In der nachdenklich machenden Geschichte von Leo Tolstoi wurden wir daran erinnert, dass wir irgendwann alt werden und Hilfe brauchen. Dies ist eine Aufgabe in der Familie und dann auch von Pflegediensten, die wir in Anspruch nehmen dürfen und sollen, wenn man es selbst nicht mehr schafft. Den Wert des Lebens hob auch Herr Pfarrer Stefan Schantl in der Ansprache hervor. Ausgehend von den Tageslesungen betonte er, dass wir Gottes Volk sind, dessen Not unser Herr sieht und mit dem er Mitleid hat. Das Leben beginnt im Mutterschoß. Uns allen soll es ein Anliegen sein, Menschen, die noch nicht geboren sind, zu schützen. Frauen, die ein Baby erwarten und in einer Notlage sind, sollten nicht vor die Entscheidung gestellt werden, ob sie das Kind zur Welt bringen wollen oder nicht. Sie sollten die Gewissheit haben, dass sie Unterstützung erhalten. In diese Richtung soll in Gesellschaft und Politik ein Umdenken stattfinden. Was für Ungeborene gilt, wird oft auch im Alter wieder zum Thema, wenn alte Menschen Pflege und Pflegeplätze brauchen. Unser aller Leben ist für Gott wertvoll und er will, dass wir einander helfen und stützen. Auch die Fürbitten, die die Jugendlichen sprachen, waren in diesem Sinne formuliert. Nach der Eucharistiefeier und dem Schlusssegen sowie dem Schlusslied waren alle zur Agape eingeladen. Bei einigen Windböen und Regentropfen richteten wir sie auf dem Kirchplatz aus, wo ein kleiner Unterstand ausreichend Schutz bot, sodass wir diesen Gottesdienst zum Tag des Lebens angeregt plaudernd bei Wein, Saft und Brot ausklingen lassen konnten.



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