Tag des Lebens

30. Mai 2021

Dreifaltigkeitssonntag und Tag des Lebens - das wurde zur tiefgehenden Verbindung.

Herr Pfarrer Franz Leitner begrüßte uns zu diesem Festtag, an dem die Größe Gottes und seine Nähe zu den Menschen zum Ausdruck kommt.

Im Bußakt hörten wir eine Geschichte von zwei Waisenbuben, von denen einer aggressiv reagierte, obwohl er und sein Bruder gute Zieheltern gefunden hatten. Das erste Lächeln des Vertrauens erschien auf seinem Gesicht, als sein Ziehvater ihn nach einem Streich bei der Nachbarin seinen Sohn nannte und den Schaden gemeinsam mit ihm gutmachen wollte.

Herr Diakon Franz Reinhartshuber führte uns in seiner Ansprache zunächst auf die Spur der Heiligen Dreifaltigkeit, die mit unserem menschlichen Verstand nicht zu ergründen ist, die uns aber doch durch die Taufe in die Seele geschrieben ist. Ein Gott in drei Personen drückt Beziehung aus - eine Beziehung der Liebe innerhalb der drei göttlichen Personen, die sich fortsetzt zu uns Menschen. Denn Gott, der unendlich groß ist, macht sich klein in Jesu Geburt und in der Eucharistie, um uns in die göttliche Liebe hineinzunehmen,

Der Ziehvater in der Geschichte hat diese Beziehung der Liebe in sich und vermittelt sie dem Buben, der das Vertrauen in das Leben und in Menschen verloren hat, aber verzweifelt danach sucht.

Nach der festlichen Eucharistiefeier bedankte sich Herr Diakon Franz Reinhartshuber einmal mehr bei Herrn Pfarrer Franz Leitner, dass er die Messe so festlich zelebriert hatte, und dieser freute sich über die Kinder, die sich so gut mit ihren Texten vorbereitet hatten.