Tag des Lebens

14. Juni 2015

Am Herz-Jesu-Sonntag feierte Bad Häring mit einem Familiengottesdienst den Tag des Lebens.

Gesegnet sein und Gottes Segen in uns wirken lassen,

sodass daraus ein großer Baum wird, in dem die Vögel des Himmels wohnen -

diese Gedanken prägten den Gottesdienst.   

Alle Gottesdienstbesucher freuten sich, dass die Erstkommunionkinder, begleitet von Sabine Fischl,  die meisten Lieder der Erstkommunion noch einmal sangen, und die schönen und passenden Lieder, die der Kirchenchor hören ließ, trugen harmonisch zur gesamten musikalischen Gestaltung der Messe bei.

Die Kyrierufe und die Fürbitten hatten Kinder und Erwachsene gut vorbereitet und brachten sich mit Gedanken, die Klein und Groß berührten, in den Gottesdienst ein.

In seiner Ansprache nahm Herr Pfarrer Rainer Hangler zuerst Bezug auf die Geschichte vom Segen des Großvaters: wie wichtig das Beten ist, wie gut es tut, Gott alles zu erzählen, was man erlebt hat, auch wenn man etwas angestellt hat, denn für Gott ist man immer das von ihm gesegnete Kind, bei dem es nicht darauf ankommt, stets der Beste mit den meisten Punkten zu sein. Der Segen Gottes beginnt mit der Taufe - Jesus will uns damit an sein Herz ziehen, wie man es sich mit der Herz-Jesu-Statue im Bild leicht vorstellen kann. Und - überleitend zum Evangelium - ist das Samenkorn Gottes in unser Herz eingepflanzt. Es ist gut, es wachsen zu lassen, sodass daraus ein großer Baum wird, in dem die Vögel des Himmels, die Engel, wohnen. Dieses Erleben des Friedens und der Sicherheit bei Gott und seiner Nähe ist uns in besonderem Maße möglich, wenn wir die Messe besuchen und Eucharistie feiern.

Ein Segensgebet zum Thema des Menschen in der Schöpfung leitete gegen Ende der Messe zur Segnung des Brotes über, das anschließend die Ministranten auf den Kirchplatz brachten.

In den Schlussworten bedankte sich Herr Pfarrer Rainer Hangler bei allen, die diesen schönen Familiengottesdienst vorbereitet hatten und lenkte die Gedanken noch auf die Flüchtlinge, die unseres Gebetes und unserer konkreten Hilfe bedürfen, wie er selbst im Gespräch mit ihnen erfahren hat: mit Menschen, die ein neues Leben in Sicherheit und Frieden suchen.

Nach dem Schlusssegen freuten sich alle Gottesdienstbesucher auf die Agape mit Brot, Saft und Wein und die angenehme Plauderei, die sich bis zur Mittagsstunde ausdehnte. Knapp vor zwölf Uhr kamen die Tauffamilie und der Herr Pfarrer aus der Kirche und auch sie konnten noch zu einer kleinen Stärkung eingeladen werden.


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Fotos und Fotorechte: Martina Pfandl