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PV PGR-Ausflug

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Aktualisiert: vor 3 Tagen

  1. April 2024


Am Samstag in der Osteroktav brachen die Pfarrgemeinderäte unseres Pfarrverbandes nach Salzburg auf, um das Domquartier und St. Peter zu erkunden. Nach der Ankunft beim Busterminal Nonntal wanderten wir über den Nonnberg vorbei am Benediktinerinnenstift zum Residenzplatz. Dort erlebten wir mit Heidi Pinezits eine interessante und kurzweilige Führung im Domquartier. Zuerst erkundeten wir die Prunkräume der Residenz, die unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet worden sind und von den ihm nachfolgenden Fürsterzbischöfen weiter ausgestattet worden sind - vom Carabinierisaal, dem Repräsentationsraum für Feste und Zeremonien über die Audienz- und Wohnräume staunten wir über kostbare Gemälde, Wandbehänge, Böden, Öfen,... Weitere wertvolle Schätze aus vergangenen Zeiten sind im Museum St. Peter ausgestellt, das wir als Nächstes erkundeten. Dann führte der Weg in das Dommuseum, wo uns Statuen der Diözesanpatrone begrüßten und vor allem eine noch in Verwendung befindliche Monstranz beeindruckte. Den Abschluss des Vormittagsprogrammes bildete die Orgelempore im Dom und die Terrasse mit dem schönen Ausblick auf den Residenzplatz und dahinterliegende Gebäude. Der Dom wurde 1628 eingeweiht und ist dementsprechend ein einheitlich gestalteter frühbarocker Bau. Zum Mittagessen wanderten wir durch die Getreidegasse ins Sternbräu. Danach spazierte ein Teil der Gruppe auf den Mönchsberg, um von dort aus die Aussicht über die Stadt zu genießen. Der andere Teil der Gruppe hielt es gemütlicher und entschied sich für andere Anziehungspunkte im Zentrum. Am frühen Nachmittag trafen alle vor St. Peter, dem ältesten Stift Salzburgs, ein. Dort begeisterte uns Erzabt Jakob Auer mit einer interessanten Führung im Kreuzgang, in dem man gotische und romanische Bauteile gut unterscheiden kann und mit einem Blick auf den Garten der Klausur und auf den Dom, wie man ihn sonst nie hat. Vom Kapitelsaal aus gelangten wir in die Marienkapelle, in der die Mönche sich viermal am Tag zum Gebet einfinden. Danach besuchten wir die Klosterkirche, die als romanischer Bau errichtet worden ist, aber nun im spätbarocken Stil ausgestattet ist. Den letzten Teil der Führung bildete der Friedhof St. Peter, vom dem aus man einen schönen Blick auf die sogenannten Katakomben hat. Zum Abschluss unseres Ausfluges fanden wir uns im Presbyterium des Domes zur heiligen Messe ein, die Herr Pfarrer Stefan Schantl mit Herrn Kooperator Klaus Pirchmoser als Konzelebranten mit uns feierte. Da wir den Dom durch die Sakristei verließen, erhielten wir auch dort noch eine kleine spontane Führung mit Hinweisen zu den Intarsienarbeiten bei den Schränken, mit einem Blick auf liturgische Gefäße und die Plätze der Priester, die häufig im Dom Messe feiern. In guter Stimmung kehrten wir zum Bus zurück und freuen uns über den schönen Ausflug, über das interessante Programm und die guten Gespräche. Besonders danken wir für die Organisation Herrn Pfarrer Stefan Schantl und Herrn Diakon Jürgen Rauscher.


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