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Ostersonntag

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Aktualisiert: vor 3 Tagen

  1. April 2026


Sonnenstrahlen und Wärme - so zeigte sich auch die Natur an diesem Sonntag österlich und verstärkte die Freude über das Fest der Auferstehung des Herrn. Zum höchsten Fest im Kirchenjahr begrüßte uns Herr Kooperator Klaus Pirchmoser und freute sich in der Ansprache, dass wir in so großer Gemeinschaft die Auferstehung Christi feiern. Das Licht Christi, das die Osterkerze symbolisiert, möchte in unser Leben hineinstrahlen. Dann stellte er zwei Fragen, über die jeder Einzelne immer wieder nachdenken darf: Glaube ich daran, dass Jesus für mich auferstanden ist? Darf Jesus für mich auferstehen? Es gibt genügend Christen, die nicht mehr daran glauben. So ist es ist gut, sich immer wieder zu fragen, ob ich das Credo mit tiefem Glauben bete oder eher gedankenlos mitspreche. Dass im Laufe des Lebens immer wieder einmal Zweifel kommen, ist nicht ungewöhnlich, aber es hängt von uns ab, wie wir damit umgehen. Ob wir uns vom weltlichen Denken beeinflussen lassen oder ob wir uns um geistliche Nahrung bemühen, die unseren Glauben stärkt. Eine gute Möglichkeit ist es, in der Bibel zu lesen, vor allem in der Apostelgeschichte. Diese fühlten sich nach Jesus Tod verlassen und orientierungslos, es dauerte einige Zeit, bis die Begegnungen mit dem Auferstandenen und schließlich die Geistsendung zu Pfingsten sie zu mutigen Zeugen machte, die Christus als den Erlöser verkündeten. Außer Johannes starben alle den Märtyrertod, sie folgten somit Christus nach, besonders auch jene, die nach der Verhaftung Jesu der Mut verlassen hatte und die flohen. Weitere Vorbilder im Glauben können uns die Heiligen und ihre Biographien sein. Seit der Taufe dürfen wir sicher sein, Gott ist an unserer Seite, besonders in schwierigen Zeiten: Christus ist auferstanden, fürchtet euch nicht. Mit dieser Zuversicht feierten wir Eucharistie und empfingen den Leib Christi.

Nach dem Schlussgebet segnete Herr Kooperator Klaus Pirchmoser die mitgebrachten Speisen, damit Christus auch zuhause beim Mahl gegenwärtig bleiben kann. Dann sprach er viele Dankesworte aus. Zuerst richtete er an diesem Tag den Dank an den Johanneschor, der mit der musikalischen Gestaltung des Festgottesdienstes unsere Herzen berührt hat. Weiters dankte er allen, die sich um die Kirchenreinigung und den Kirchenschmuck kümmern, den Mesnern, den treuen Ministranten, ihren Eltern, die dies unterstützen, den Lektoren, allen stillen Helfern im Hintergrund und besonders den beiden Diakonen Franz Reinhartshuber und Stefan Mair für ihren wertvollen Dienst.

Nach dem Auszug verteilten die Ministranten auf dem Kirchvorplatz gesegnete Ostereier - wir danken dem Ferienland Kufstein für diese Ostergabe. Christus ist auferstanden - wir glauben, spüren und feiern es. Halleluja!


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