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Osternachtfeier

30. März 2024


Die Glocken schwiegen - so luden auch in der Osternacht die Ministranten mit den Ratschen zur Feier von Christi Auferstehung ein.

Still zogen Herr Pfarrer Stefan Schantl, Herr Diakon Franz Reinhartshuber und die Ministranten aus der Kirche heraus auf den Kirchvorplatz, wo das Osterfeuer flammte. Herr Pfarrer Stefan Schantl eröffnete die Liturgie mit der Weihe des Feuers, anschließend bereitete er die Osterkerze und entzündete sie. Als Symbol für Christus trug Herr Diakon Franz Reinhartshuber sie in die Kirche, mit dem dreimaligen Ruf "Christus, das Licht". Herr Pfarrer Stefan Schantl sang das Exsultet, das Osterlob der Kirche und schloss die Lichtfeier ab. Im Wortgottesdienstteil folgten zunächst drei Lesungen aus dem Alten Testament. Dazwischen wurden Psalmen gesungen. Dann erklangen Orgel, Glocken und Glorialied gleichzeitig, auch die Kerzen im Altarraum waren angezündet worden und die Beleuchtung wurde eingeschaltet, sodass es im Kirchenraum hell wurde. Es folgte die Lesung aus dem Neuen Testament und Herr Diakon Franz Reinhartshuber verkündete das Evangelium. In seiner Ansprache lenkte Herr Pfarrer Stefan Schantl die Gedanken zuerst auf die Lesungen aus dem AT: Gott hat den Menschen die Erde anvertraut, er hat ihm die Freiheit geschenkt, ja oder nein zum ihm zu sagen; die Trennung von Gott jedoch führt die Menschen in die Sklaverei, doch Gott befreit sein Volk aus der Unterdrückung, er schenkt ihm Verzeihung und ermöglicht einen Neuanfang. Diese Gewissheit soll zur Auferstehungsbotschaft für jeden von uns werden. Die Beichte ist ein Sakrament, in der uns Gottes Liebe noch mehr berühren kann.

Nach dem Wortgottesdienst beteten wir anstelle der Fürbitten die Allerheiligenlitanei. Dann weihte Herr Pfarrer Stefan Schantl das Taufwasser, indem er die Osterkerze dreimal darin einsenkte. Die Feiergemeinde erneuerte das Taufversprechen und sang "Fest soll mein Taufbund immer stehn", während der Herr Pfarrer Weihwasser sprengend durch die Kirche zog.

Als letzter Teil der Osternachtfeier folgte die Eucharistiefeier. Vor dem Schlusssegen wurden die mitgebrachten Speisen gesegnet - Eier, Osterbrot und Osterlämmer waren in den Körben zu sehen.

Durch das Osterlicht und die gesegneten Speisen kommt die Auferstehungsbotschaft in die Häuser und kann dort geteilt werden.

Für die musikalische Gestaltung danken wir Teresa und Claudia Bartinger sowie Monika Atzl.

Im Anschluss an die Auferstehungsfeier sprach Herr Diakon Franz Reinhartshuber den vielen Ministranten, von denen einige in dieser Woche bereits dreimal ministriert hatten, einen großen Dank für das umsichtige und würdige Mitfeiern und Dienen am Altar aus.



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