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Osternacht

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
  1. April 2026


Mit den großen und vielen kleinen Ratschen luden die Ministranten zur Osternachtfeier ein - da war schon Auferstehungsfreude zu spüren.

Sehr festlich zelebrierte Herr Pfarrer Stefan Schantl die Osternachtliturgie, assistiert von Herrn Diakon Franz Reinhartshuber und mit Unterstützung der vielen Ministranten. Die Lichtfeier begann vor der Pfarrkirche, wo das Feuer auf die Segnung wartete. Danach bereitete Herr Pfarrer Stefan Schantl die Osterkerze und entzündete sie. Mit dem dreimaligen Ruf "Christus, das Licht" trug Herr Diakon Franz Reinhartshuber sie in die dunkle Pfarrkirche bis in den Altarraum. Herr Pfarrer Stefan Schantl sang das Exsultet, das Osterlob der Kirche. Anschließend folgten drei Lesungen aus dem Alten Testament mit Gebeten und Psalmen dazwischen. Nach der dritten Lesung stimmte der Herr Pfarrer das Gloria an. Die Glocken ertönten, die Orgel erklang und die Beleuchtung wurde eingeschaltet. Die Zeit der Dunkelheit war vorüber, es wurde hell in der Kirche. Im Anschluss an die Epistel aus dem Römerbrief verkündete Herr Diakon Franz Reinharshuber das Evangelium von der Auferstehung Jesu nach Matthäus. In der Predigt wies Herr Pfarrer Stefan Schantl auf die Lesung aus Jes 55 hin. Gott schenkt uns viel, es kostet uns nichts, aber ihn hat es das Leben gekostet. Indem wir seine Geschenke annehmen, können wir im Glauben und im geistlichen Leben wachsen und immer tiefer in Beziehung mit Gott treten. Auch wenn wir das, was Gott für uns vorbereitet hat, aus Gnade erhalten, so ist es doch wichtig, darauf zu antworten und sich dafür zu entscheiden. Mit der Allerheiligenlitanei begann die Tauffeier. Herr Pfarrer Stefan Schantl segnete das neue Weihwasser, indem er betete und die Osterkerze dreimal in dieses Wasser senkte. Nachdem wir das Taufversprechen erneut geleistet hatten, sangen wir "Fest soll mein Taufbund immer stehen", während der Herr Pfarrer Weihwasser sprengend durch die Kirche zog.

Den letzten Teil der Osternachtfeier bildete die Eucharistiefeier - zwei Tage war der Tabernakel leer gewesen, nun wurde die Monstranz neu befüllt und auch die konsekrierten Hostien wurden aus dem Seitenaltar geholt.

Vor dem Schlusssegen segnete Herr Pfarrer Stefan Schantl die mitgebrachten Ostergaben, damit Christi Auferstehung auch zu Hause, wenn wir die Speisen miteinander teilen, gegenwärtig bleibt. Nach dem Te Deum wünschten wir uns gegenseitig "Frohe und gesegnete Ostern!", denn: Christus ist auferstanden. Halleluja. Er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja.


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