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Ostermontag

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Aktualisiert: vor 1 Tag

  1. April 2026


Am Ostermontag waren wir zum Emmausgang eingeladen, besonders die Erstkommunionkinder und Firmlinge mit ihren Familien. Dazu trafen wir uns beim Kurzentrum. Herr Diakon Franz Reinhartshuber führte uns in das Thema der Emmausjünger ein, die nach Jesus Tod verzweifelt waren, die alles verloren sahen, was mit Jesus begonnen hatte, und die auf ihrem Weg nach Emmaus seine Begleitung und seinen Trost erfahren durften, ohne ihn zu erkennen, denn er erklärte ihnen den Sinn der Schrift. Sie fühlten sich wohl in seiner Gegenwart und luden ihn ein, über Nacht zu bleiben - und das Weitere sollten wir in der Kirche erfahren. Herr Kooperator Klaus Pirchmoser sprach das Segensgebet und wir zogen los. Ein paar Pilger kamen uns entgegen und wanderten mit. Auf halber Strecke waren die Kirchenglocken zu hören, die zur Messe riefen und deren Klang uns ein Stück des Weges begleitete.

Knapp vor Beginn der Messe füllte sich das Gotteshaus und Herr Kooperator Klaus Pirchmoser freute sich über die große Feiergemeinde an diesem Ostermontag. Für die Messe hatten sich Firmlinge mit einigen Texten vorbereitet und brachten sich sehr würdig ein. Nachdem Herr Diakon Franz Reinhartshuber das Evangelium verkündet hatte, auch jenen Teil, von dem er vorher noch nicht erzählt hatte, dass die beiden Jünger Jesus beim Brotbrechen erkannt hatten, legte uns Herr Kooperator Klaus Pirchmoser in der Predigt einige Fragen ans Herz: Ob es uns nicht manchmal auch so geht, dass wir am liebsten weggehen oder davonlaufen würden, wenn wir etwas nicht verstehen und enttäuscht sind? Und ob wir uns dann von Gott helfen lassen, denn er geht ja auch mit uns immer mit, meist unscheinbar und leise, aber sehr treu? Ob wir hören, was er uns sagt oder ob wir nur unsere eigene persönliche Lösung für Schwieriges in unserem Leben zulassen? Auch er selbst habe Zeit gebraucht, seine Berufung zum Priester wahrzunehmen, als er die Ausbildung zum Tischler und Grafiker abgeschlossen hatte. Immer wieder hatte Gott an sein Herz geklopft und auch manche Menschen hatten ihn auf den Weg zum Priestertum geführt, bis er schließlich selbst ja zu dieser Berufung sagen konnte und es bisher nicht einen einzigen Tag bereut hat. Für alle wichtigen Entscheidungen im Leben ist Gott und sein Wort eine Hilfe. Wir dürfen auf ihn hören und ihm vertrauen. Besonders nahe kommt er uns im Leib Christi, wenn wir Messe feiern.

Nach der Eucharistiefeier segnete Herr Kooperator Klaus Pirchmoser das Brot für die Agape und spendete den Schlusssegen.

Im Anschluss an die Messe waren die Kinder und Jugendlichen zum Ostereiersuchen im Pfarrhofgarten eingeladen. Es dauerte einige Zeit, bis alle gefunden waren, denn sie waren abgezählt und landeten zur Kontrolle wieder im großen Korb, bevor alle Eier verteilt wurden. Das machte großen Spaß, und auch bei Wein, Saft und Brot herrschte eine frohe, österliche Stimmung. Da haben sich viele eingebracht und viele haben mitgefeiert: DANKE.


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