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Ostermontag

1. April 2024


Der Wetterbericht war sehr unsicher, aber ein wenig Regen störte die gute Stimmung nicht. Immer mehr Familien, Erstkommunionkinder und Firmlinge trafen beim Kurzentrum ein. Herr Diakon Franz Reinhartshuber führte in die Emmausgeschichte ein und sprach ein Segensgebet mit der Bitte um offene Augen und Ohren sowie ein offenes Herz für das, was Gott uns sagen will. Dann wanderten wir zur Pfarrkirche - ein paar Ministranten hatten es besonders eilig, denn sie wollten bei der Einteilung der Dienste mitentscheiden.

Allmählich füllte sich die Kirche und Herr Pfarrer Günter Guggumos begrüßte eine große Feiergemeinde. Firmlinge brachten sich mit Kyriegedanken und Fürbitten ein und die Erstkommunionkinder freuten sich, dass sie die Gebete bereits alle mitsprechen konnten. In der Ansprache erläuterte Herr Pfarrer Günter Guggumos zuerst das Evangelium von den Emmausjüngern. Verzweifelt, weil mit dem Tod Jesu ihre Hoffnungen zerstört waren, und noch nicht fähig an seine Auferstehung zu glauben, waren sie von Jerusalem fortgegangen. Während sie redeten, kam Jesus dazu und erläuterte ihnen den Sinn der Schrift. Das Gespräch mit ihm tat ihnen so gut, dass sie ihn zum Essen einluden. Als er das Brot brach wie beim Letzten Abendmahl, erkannten sie ihn. Da wussten sie, dass die Sache mit Jesus nicht vorbei war. Jesus ist immer bei uns - im Leib Christi, und damit sprach er die Erstkommunionkinder an, ist er besonders nahe bei uns, und den Heiligen Geist als Beistand hat er den Aposteln verheißen. Das feiern wir zu Pfingsten - bei der Firmung erfahren die Jugendlichen diese Stärkung und sind dann erwachsene Christen, gesendet, den Glauben so zu leben, sodass andere davon berührt werden.

Vor dem Schlusssegen bedankte sich Herr Diakon Franz Reinhartshuber bei Herrn Pfarrer Günter Guggumos für das Feiern der Messe und die Auslegung des Wortes Gottes mit den ansprechenden Worten besonders für die Kinder und Jugendlichen. Dieser drückte seine Freude über das lebendige Mitfeiern aus und segnete das Brot für die Agape.

Diese konnte im Freien gehalten werden - ein paar Tropfen Regen störten nicht. Und die Kinder und Firmlinge machten sich auf den Weg in den Pfarrhofgarten, um eine Menge versteckter Ostereier zu suchen, was bei diesen Tarnfarben gar nicht so leicht war.

"Wir wollen alle fröhlich sein", hatten wir als Eröffnungslied gesungen, und das waren wir als Feiergemeinde - bei der Messe und dann beim gemütlichen Zusammensein mit Brot, Wein, Saft und Ostereiern.

Für die musikalische Gestaltung der Messe danken wir Sabine Fischl an der Orgel. Ein weiteres Danke gilt allen, die Ostereier versteckt und die Agape ausgerichtet haben.




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