Mitarbeiterausflug
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September 2026

Bei bewölktem Himmel und ein wenig Regen im Tiroler Unterland starteten wir zum diesjährigen Mitarbeiterausflug ins Tiroler Oberland. Herr Diakon Franz Reinhartshuber spendete dazu den Reisesegen und mit einigen Liedern stimmten wir uns ebenfalls in die Fahrt ein, die ein Danke für die treuen Dienste in der Pfarre darstellt: Mesnerdienst, Kirchenreinigung, Kirchenmusik, Liturgie, Pfarrhofpflege, Wirken im Pfarrgemeinderat und Ähnliches. Unser erstes Ziel war Pfunds, wo wir zuerst auf die Pfarrkirche und den Turm im Ortsteil Dorf blickten und dann im Ortsteil Stuben in der gotischen Marienkirche, die 1470 erbaut wurde, vor allem für die Reisenden, die auf der Reschenstrecke unterwegs waren, Messe feierten. Besonders danken für Herrn Vikarpriester Jan Bednar für die festliche Zelebration und seine Predigt, mit der er wichtige Impulse für unsere Gemeinschaft gesetzt hat, mit einem Blick auf das Wort Gottes, weiters darauf, dass sich in unserer Kirche etwas entwickeln darf und dass die Kraft unseres Wirkens mit unserer persönlichen Gottesbeziehung zusammenhängt. Für die musikalische Gestaltung danken wir dem Häringer Frauendreigsang. Danach erkundeten einige von uns die alte Reschenstraße durch den Ortsteil Stuben, an der beeindruckende historische Gebäude stehen, wie heute noch existierende Gasthöfe in 500 Jahre alten Mauern oder wie das Schmiedhaus, das gerade renoviert wird. Andere nützten die Zeit zu einer Kaffeepause, bevor wir in Richtung Altfinstermünz aufbrachen. Dazu überquerten wir die Grenze und wanderten von Vinadi in die Schlucht des Inns. Vor gut 20 Jahren war ein Verein gegründet worden, um die dem Verfall preisgegebene Festung Altfinstermünz als historische Stätte für den Tourismus zu renovieren. Wie wir bei der Führung nach dem Mittagessen in der Festungsklause erfuhren, hat dieses Projekt die gute Nachbarschaft zwischen den anliegenden Gemeinden Pfunds und Nauders, aber auch mit dem Grenzgebiet zur Schweiz gefördert. Bedeutung hat der Weg über den Reschenpass durch die Finstermünz-Schlucht seit der Römerzeit, als die Via Claudia Augusta gebaut wurde. Groß ausgebaut wurde die Festung um 1500: Sigmundseck und die Festungsklause entstanden. Als Zollstation hatte Altfinstermünz mehrere Jahrhunderte große Bedeutung und ebenso als Verteidigungsstätte, wenn aus dem Engadin Feinde angriffen. In der Naturhöhle, die als Schauraum eingerichtet ist, beeindruckte der Film, der etwas von den kriegerischen Auseinandersetzungen früherer Zeiten (bis zu den Kriegen gegen Napoleon) ahnen lässt und vom Warentransport von Italien nach Deutschland und zurück. Den letzten Teil der Führung bildete die Kapelle, deren besonderer Schatz der Marienaltar ist. Der frühere Privatbesitzer hatte vor Jahrzehnten die einzelnen Figuren an Familienmitglieder verteilt. Im Zuge der Renovierung der Kapelle gelang es dem Verein Altfinstermünz alle Teile wieder zu erhalten, sodass der Altar vor etwa 20 Jahren wieder aufgebaut werden konnte. Diakon Stefan Mair feierte mit uns eine Andacht und legte uns den Lesungstext aus: Wir dürfen dankbar für die verschiedenen Gnadengaben sein, die Gott uns schenkt. Die Unterschiede sind wichtig, damit sich jeder gut einbringen kann und so unser Pfarrleben eine wirkliche Gemeinschaft ist, in der wir füreinander dankbar sind. Nach diesem informativen Nachmittag mit dem abschließenden geistlichen Impuls freuten wir uns auf die Kaffeepause und die angeregte Unterhaltung, die wir beim Mittagessen gepflegt hatten, fand ihre Fortsetzung. Gestärkt und gut gelaunt wanderten wir dann dem Inn entlang Richtung Schalkl und genossen erneut die Aussicht auf den Fluss und die Felsen. Dankbar für alle guten Eindrücke traten wir die Heimfahrt an und danken auch Herrn Diakon Franz Reinhartshuber und Herrn Diakon Stefan Mair für die geistliche Begleitung unserer Fahrt und den Humor bei lustigen Gesprächen.


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