Leonhardgottesdienst

5. November 2020

Zu den Bad Häringer Traditionen gehört der Leonhardgottesdienst mit dem Opfergang der Bauern.

Trotz aller strengen Vorschriften konnte er auch heuer gefeiert werden: zum Dank für Gottes Schutz und mit der Bitte um seinen Segen für die bäuerliche Arbeit auf die Fürsprache des heiligen Leonhard.

Schön ist es, dass bei dieser Messe die Ortsbäurin die Lesung vorträgt und der Ortbauernobmann die Fürbitten spricht. Außer kümmert sich die Bauernschaft um die musikalische Gestaltung - heuer verlieh Maria Egger an der Harfe der Messe einen festlichen musikalischen Klang.

Herr Pfarrer Stefan Schantl wies in seiner kurzen Ansprache auf die Früchte der Arbeit hin, die man ernten darf und für die man dankbar sein kann, und er ermutigte alle Gottesdienstfeiernden dazu, in diesem schwierigen Jahr mit den vielen Entbehrungen nie die Hoffnung zu verlieren und auf Gott zu vertrauen - so wie Paulus im Philipperbrief als höchstes Gut die Erkenntnis Christi beschreibt und weltliche Belange als geringfügig erachtet.

Vor dem Schlusssegen bedankte sich Herr Diakon Franz Reinhartshuber für den großzügigen Opfergang der Bauern und Bäurinnen und für ihre Mitgestaltung im dörflichen und pfarrlichen Leben. Es ist gut, wenn Menschen mit Glauben im Herzen das Dorfgeschehen mitprägen.


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Fotos und Fotorechte: Martina Pfandl