Kinderweihnacht

24. Dezember 2018

Wie es ein lieber Brauch geworden ist, gestalten vor allem die Kinder der 2. Klassen, die sich auf die Erstkommunion vorbereiten, die Kinderweihnacht mit ihrem Spiel, in dem sich ein hartherziger Hirte wandelt: Als er das Jesuskind sieht, öffnet sich sein Herz weit, sodass er bereit ist, seine Wärme mit dem Hirtenjungen zu teilen. Andere Kinder haben Kyrierufe und Fürbitten vorbereitet, in denen es um die Themen Weg und Licht geht, wo Weg, Fußspuren und Lichter befestigt werden und wo für die Armen, Notleidenden, Einsamen und Vertriebenen Lichter angezündet werden.

Herr Diakon Franz Reinhartshuber freut sich, so viele Familien begrüßen zu können. Während er das Evangelium liest, wandern Maria und Josef zur Krippe und das Jesuskind wird hineingelegt - eine Botschaft, die auch die kleinen Kinder berührt, und geht in seiner Ansprache auf die Menschwerdung Gottes ein - auf seine Kommen als kleines Kind, das Frieden und Freude in die Welt bringen will, um die Dunkelheit zu vertreiben, von der in der Lesung die Rede ist. Beim Vaterunser sind alle eingeladen, sich die Hände zu reichen und nach dem Schlusssegen singen wir zum ersten Mal in diesem Jahr "Stille Nacht" - in das Groß und Klein einstimmen.

Im Anschluss an die Feier in der Kirche ziehen alle zur Dorfkrippe, um dort das Jesuskind in die Krippe zu legen und noch Weihnachtslieder zu singen.

Viele nehmen das Friedenslicht und Freude im Herzen mit nach Hause - so ist wirklich Weihnacht.


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Fotos und Fotorechte: Martina Pfandl