KBW Was uns Zuversicht schenkt...
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Aktualisiert: vor 16 Stunden
Mai 2026

Robert Pristach, Leiter des KBW-Bad Häring, ging bei seiner Begrüßung auf die „Woche für das Leben“ ein, welche jährlich um den 1. Juni, auf Initiative der Erzdiözese Salzburg, veranstaltet wird. Diese Initiative soll uns den Wert des menschlichen Lebens bewusst machen. So wird von der Erzdiözese eine Wanderausstellung „Das Leben begreifen“, eine 24 Std. Hotline für Schwangere in Not, eine Internet-Plattform, sowie eine Online-Bibliothek angeboten. Das Herzstück dieser Initiative sind aber diverse Veranstaltungen in den Pfarren, wie Kinderfeste, Wallfahrten, Workshops, Vorträge, sowie auf dieses Thema eingehende Gottesdienste. So findet bei uns in Bad Häring, am 14. Juni ein Familiengottesdienst mit anschließender Agape statt. Das KBW Bad Häring hat sich dieser Initiative angeschlossen und heute zu dem Vortrag mit dem Thema: „Was uns Zuversicht schenkt und uns durch harte Zeiten trägt“ eingeladen.
Zu diesem Vortrag begrüßte Robert Pristach die Referentin Frau Mag. Elisabeth Koder, die zu Beginn ihres Vortrages meinte, oftmals wird das Leben von Angst und Unsicherheit bestimmt. Menschen fühlen sich vielerorts wie gelähmt. Die Vortragende führte weiters aus: In diesen Situationen kann Zuversicht neue Kräfte freisetzen und helfen, wieder Mut, Gewissheit und Sinn zu finden. Zuversicht ist eine Lebenskunst, die gelernt werden kann, ohne zugleich blind und naiv zu sein.
Zuversicht entsteht durch den bewussten Glauben an eine gute Zukunft, Vertrauen in eigene Fähigkeiten sowie Hoffnung in schweren Zeiten. Sie wird durch Dankbarkeit, soziale Unterstützung, Humor, Sinnfindung und das Fokussieren auf Lösungen statt Probleme genährt, was Kraft für Neuanfänge schenkt. Positiv denken lernen bedeutet, den Fokus aktiv auf gute Aspekte zu lenken, ohne Probleme zu ignorieren. Die Referentin ging dann auf einige praktische Übungen und Methoden ein:
Dankbarkeits-Tagebuch: Notieren Sie täglich drei Dinge, die gut gelaufen sind. Dies trainiert das Gehirn, positiv Aspekte wahrzunehmen.
Positive Affirmationen: Ersetzen Sie negative Glaubenssätze durch positive Glaubenssätze, etwa durch stärkende Sprüche (Mantras) am Morgen.
Fokus-Wechsel: Akzeptieren Sie die Realität, aber suchen Sie aktiv das Gute in einer schwierigen Zeit.
Nachrichten-Diät: Reduzieren Sie den Konsum negativer Nachrichten, um mental gesund zu bleiben.
Umfeld prüfen: Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun, und distanzieren Sie sich von ständigen „Miesepetern“.
Bewusst lächeln: Selbst künstliches Lächeln über 30 – 40 Sekunden kann die Stimmung verbessern, da es Signale an das Gehirn sendet.
Vergleiche vermeiden: Konzentrieren Sie sich auf Ihren eigenen Weg und hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen.
Vergangenheit loslassen: Nicht in negativen Erfahrungen verharren, sondern aktiv an der Gegenwart arbeiten.
Also voller Fokus auf das, was gut läuft sowie auf Erfolge, für die man dankbar ist.
Zitat: „Die wahre Schönheit des Lebens liegt in den Momenten der Dankbarkeit.“
Die Referentin meinte zum Abschluss ihres Vortrages: Zuversichtliches Leben bewährt sich auch heute für die Menschen selbst und für ihre Umgebung: in der Gewissheit, dass das Leben in all seinen Höhen und Tiefen Sinn hat.
Nach längerer, eingehender Diskussion bedankte sich Robert Pristach bei der Referentin für den ausgezeichneten Vortrag, bei den Zuhörern für Ihr Kommen und Ihren Diskussionsbeitrag und meinte: „Beginnen wir mit unseren guten Vorsätzen nicht morgen – sondern heute!
Bericht und Fotorechte: Robert Pristach












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