Kapellenwanderung
Oktober 2026

Am Nachmittag regnete es, aber dann, zu Beginn der Kapellenwanderung brauchten wir keinen Schirm und freuten uns. Herr Kooperator Klaus Pirchmoser begrüßte Kinder, Eltern und Großeltern vor der Pfarrkirche, wo der Treffpunkt war. Mit dem Kreuzzeichen starteten wir unsere Wanderung zur Lourdeskapelle. Dort erfuhren wir vom Mädchen Bernadette, dem die Gottesmutter erschienen war, und von der Heilquelle, aus der immer noch Wasser fließt und immer wieder Menschen Heilung schenkt. Die Kyriegedanken führten dann vor Augen, dass Bernadette damals beneidet und angefeindet wurde und es im Leben alles andere als leicht hatte. Anschließend wanderten wir auf dem Feldweg zur Antoniuskapelle. Herr Kooperator Klaus Pirchmoser ließ die Kinder schätzen, welche der beiden Kapellen älter ist, und sie hatten das richtige Gespür, dass die Antoniuskapelle schon länger steht und viel besucht wird. Von Herrn Diakon Stefan Mair hörten wir die Legenden zu zwei Bildern auf der Emporenbrüstung: jene vom Esel, der sich zuerst vor dem Leib Christi niederkniete, bevor er Hafer fraß, und jene vom Grafen, der in der Nacht heimlich zusah, wie Antonius das Jesuskind in den Armen hielt. Danach sangen wir das Vaterunser und empfingen den Segen. Nach dem Schlusslied schien es beim Verlassen der Kapelle notwendig, den Schirm aufzuspannen, aber die meisten schlossen ihn bald wieder. Und die Kinder hatten es lustig, entlang des Baches in Richtung Pfarrhof zu laufen, wo eine Jause auf alle wartete: Saft, Obst und Gebäck stillten Hunger und Durst, der sich bei den meisten eingestellt hatte. Es herrschte eine fröhliche Stimmung, über die wir uns freuten.


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