Gründonnerstag

2. April 2015

Sehr feierlich begeht die Pfarrgemeinde die Feier vom Letzten Abendmahl in den liturgischen Farben Gold für den Priester und Rot für die Ministranten. Sie ist geprägt vom Evangelium nach Johannes mit der Fußwaschung, dem Wissen über den Verrat und dem Ölberggang mit der Gefangennahme - um sich stets neu damit auseinanderzusetzen, was Gott aus Liebe für die Menschen tut und wie wir uns darauf einlassen. Bei diesem Mahl hat Jesus das Priesteramt und die Eucharistie eingesetzt. Der Altar, der Ambo und die Gaben werden mit Weihrauch inzensiert, um den feierlichen Charakter der Messfeier hervorzuheben. Beim Gloria erklingen zum letzten Mal während der Kartage die Glocken und die Orgel - so wird die beklemmende Stimmung zwischen dem hohen Fest und der zu erwartenden Passion erlebbar gemacht. Die weitere musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor erfolgt nicht weniger feierlich ohne instrumentale Begleitung. Passend zum Evangelium greift die erste Lesung zurück auf das Mahl der Israeliten vor dem Auszug aus Ägypten. Während der Wandlung setzen die Ministranten statt der Glocken die Ratschen ein. Nach dem Schlusssegen überträgt Herr Pfarrer Rainer Hangler in einer feierlichen Prozession mit den Ministranten das Allerheiligste in den Kerker und spricht Ölberggebete. Anschließend ist die Feiergemeinde eingeladen, eine Stunde der Wache und Anbetung zu halten. 



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