Firmung
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Aktualisiert: vor 2 Tagen
Juni 2026

Nach den Monaten der Vorbereitung freuten wir uns auf das Fest der Firmung und waren nach den Regentagen auch für das schöne Wetter dankbar.
Wer früh in der Kirche war, konnte dem Johanneschor unter der Leitung von Hans Maier bei den letzten Proben zuhorchen. Nach der Begrüßung auf dem Dorfplatz zogen die Firmlinge mit den Paten begleitet von den Klängen der KMK Bad Häring in die Pfarrkirche ein. Herr Kooperator Klaus Pirchmoser begrüßte den Firmspender Bischofsvikar Dr. Gerhard Viehhauser. Dieser eröffnete die Messe und begrüßte eine große Feiergemeinde, als Ehrengast Herrn BM Hermann Ritzer und besonders die Firmlinge, denn ohne sie, ohne ihre Bereitschaft, sich firmen zu lassen, gäbe es dieses Fest nicht. Und es ist ein Fest, das man nur einmal im Leben feiert. In der Predigt erklärte er die Bedeutung genauer. Zunächst bezog er sich auf den ersten Satz der Lesung. "Keiner kann sagen, Jesus ist der Herr, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet." Denn der Heilige Geist ist es, der unseren Glauben bewirkt und bestärkt. Darum ist es gut, ihn mehrmals am Tag anzurufen: Komm, Heiliger Geist! Er regte an, das Handy nicht immer parat zu haben und es in der Nacht auszuschalten, da unser Glaube an Gott, an Jesus, eine Beziehung ist, die wir pflegen müssen. Dazu brauchen wir stille Stunden, dann hören wir auch, wenn Gott zu uns im Heiligen Geist spricht oder an unser Gewissen appelliert. Danach erläuterte er den Ablauf der Spendung des Sakramentes. Wichtig ist es, den Namen deutlich zu sprechen. Wenn der Firmspender spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!", so antwortet der Firmling mit "Amen." Das ist die Zusage, dass er persönlich bereit ist, mit dem Heiligen Geist sein Leben zu gestalten und ihn für andere spürbar zu machen. Eine weitere bedeutende Antwort folgt nach der Salbung auf: "Der Friede seit mit dir!" "Und mit deinem Geiste!" bedeutet die Einheit mit dem Geist des anderen, in diesem Fall des Firmspenders, und beide stehen auf derselben Ebene, da gibt es keinen Rangunterschied. Auch "Amen" ist als Antwort möglich - das ist die Zustimmung und Bekräftigung, Frieden zu leben und zu gestalten. Die Zusage Gottes, für immer bei und in uns zu sein, wird mit dem Siegel bekräftigt - unauslöschlich sind wir mit dem Heiligen Geist geprägt. Nach diesen tiefen Gedanken verbunden mit einigen humorvollen Bemerkungen, erneuerten die Firmlinge das Taufversprechen, bevor sie zum Empfang des Sakramentes mit ihren Paten nach vorne kamen. Zum Abschluss des Wortgottesdienstteiles sprachen Firmlinge die Fürbitten und es folgte die festliche Eucharistiefeier. Nach dem Schlussgebet hatte ein Firmling Dankesworte vorbereitet - gerichtet an den Firmspender Bischofsvikar Dr. Gerhard Viehhauser, an Herrn Kooperator Klaus Pirchmoser und Herrn Diakon Franz Reinhartshuber, an den Johanneschor für die so schöne musikalische Gestaltung, an die Knappenmusikkapelle, an die Eltern und Paten und den Pfarrgemeinderat, denn dieser lud zur anschließenden Agape ein. Danken dürfen wir auch den Firmlingen, die sich so würdig mit ihren Texten eingebracht haben!
Auf dem Dorfplatz herrschte dann bei Saft, Wein und Brot eine fröhliche Stimmung - auch dort waren noch viele Dankesworte zu hören. Feste wie die Firmung sind immer eine große Freude - sie machen die Identität unseres Ortes aus. Dessen dürfen wir uns immer bewusst sein.






































































































































































































































































































































































































































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