Feier vom Letzten Abendmahl
- 2. Apr.
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Aktualisiert: 3. Apr.
April 2026

Sehr feierlich und auf besondere Art ergreifend feierten wir am Gründonnerstag Eucharistie. Herr Kooperator Klaus Pirchmoser begrüßte die Feiergemeinde zum Beginn des Triduum Sacrum, das die österliche Liturgie vom Gründonnerstag bis zur Osternach umfasst. Zum Gloria erklangen die Glocken zum letzten Mal und auch die Orgel verstummte danach. So wird der Beginn des kommenden Leidensweges spürbar. In der Predigt erläuterte Herr Kooperator Klaus Pirchmoser in Bezugnahme auf die Lesungstexte, dass Jesus von Kindheit an in der jüdischen Tradition das Paschamahl gefeiert hatte und es beim Letzten Abendmahl zur Vollendung gebracht hat, in dem er seinen Kreuzestod und seine Auferstehung vorwegnahm, um uns von unseren Sünden zur erlösen, und sich selbst als Speise und Trank gab. An diesem Abend setzte Jesus das Priestertum ein, indem er die Apostel beauftragte, diese Feier zu seinem Gedächtnis von nun an zu zelebrieren. Und er lehrte sie, wie bedeutend das Dienen aus Liebe ist, indem er ihnen die Füße wusch. Nach diesen Erläuterungen stellte Herr Kooperator Klaus Pirchmoser zwei Fragen, die sich jeder von uns, auch Priester, stellen sollte: Glaube ich an die Realpräsenz von Jesus im Leib und Blut Christi? Empfange ich den Leib Christi mit wahrer Ehrfurcht oder ist es im Laufe der Zeit zur Routine geworden? Die Eucharistie ist jenes Sakrament, das die Mitte unseres Glaubens bildet, so sollten Messfeiern nie zur Routine werden, weder das Zelebrieren noch das Empfangen der Eucharistie. Es ist schön, wenn man als erfahrener Priester sich immer wieder an die Spannung und Ergriffenheit der ersten heiligen Messe, die man zelebriert hat, erinnert, oder als Gläubige sich an das besondere Gefühl bei der Erstkommunion erinnern kann. Sehr fruchtbar wirkt sich auch ein beständiges und treues Gebetsleben aus, besonders vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Das kann auch die Zahl von Priesterberufungen steigern, wie es in einem kleinen italienischen Dorf geschehen ist. Glauben zu können, ist ein Geschenk Gottes und Gnade, etwas, das wir mit Ehrfurcht annehmen dürfen, aber auch etwas, um das wir Gott bitten dürfen, wenn Zweifel kommen. Da die Glocken schwiegen, kamen bei der Wandlung die Klappern zu Einsatz - eine besondere Aufgabe für die Ministranten. Nach dem Schlusssegen bedankte sich Herr Kooperator Klaus Pirchmoser für das Mitfeiern, das Mitgestalten an der Orgel und als Lektor sowie alle Vorbereitungsarbeiten, bei Herrn Diakon Franz Reinhartshuber und auch bei den vielen Ministranten, die ihren Dienst sehr würdig verrichteten.
Nach der Messe folgte der Ölberggang mit dem Allerheiligsten - in einer feierlichen Prozession wurden die konsekrierten Hostien aus dem Tabernakel in den "Seitentabernakel" gebracht, der mit der Gittertür an die Gefangennahme Jesu erinnert. Herr Diakon Franz Reinhartshuber und Michael Mitterer gestalteten die Ölbergandacht, zu der noch etliche Beter in der Kirche blieben und bei der das heilige Geschehen bei aller Angst und Verlassenheit Jesu spürbar wurde.






















































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