Christmette

24. Dezember 2018

Die Heilige Nacht hat etwas Besonderes an sich, wenn bereits eine halbe Stunde vor der Christmette alle Kirchenglocken zu läuten beginnen und man unter ihrem anhaltenden Klang zur Kirche geht. Der festlich weihnachtlich geschmückte Kirchenraum, den viele fleißige Hände gereinigt und am Sonntagnachmittag in guter Stimmung gemeinsam vorbereitet hatten,  ist nur schwach beleuchtet, im Altarraum glänzen die Kugeln und Lichter an den Christbäumen und in der Krippe liegt im Stroh das Jesuskind. Musikalisch umrahmt vom Kirchenchor und Hannah Rabl an der Harfe, zelebriert Herr Pfarrer Stefan Schantl die festliche Messe. In seiner Ansprache macht er uns bewusst, dass Jesus in eine Welt geboren wird, die nicht perfekt ist, damals nicht und heute nicht. Er will etwas neu machen und die Dunkelheit aus den Herzen der Menschen vertreiben. Den Hirten will er sagen, dass ihre Lämmer keine Opferlämmer mehr sind, die jedes Jahr geschlachtet werden müssen, um Sühne zu leisten. Er ist nun das Opferlamm, das sich in jeder Messe hingibt. So spannend wie es damals vor 2000 Jahren war, ist nun auch das Wirken des Herrn Pfarrers in unseren drei Pfarreien - wohin werden die neuen Erfahrungen und Gedanken uns führen?

Mit Gottes Segen und dem Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" gehen wir als große Feiergemeinde in die Festtage - viele der Gottesdienstfeiernden wünschen einander ein frohes Fest und lauschen der Bläsergruppe, die vor der Dorfkrippe noch einige bekannte Lieder spielt.


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Fotos und Fotorechte: Martina Pfandl