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Bericht

Pfarrausflug Nördlingen

2012

Voller Erwartung brachen wir am frühen Samstagmorgen auf, um im Grenzgebiet von Bayern, Franken und dem Schwabenland die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding kennen zu lernen. Der dortige Wallfahrtspfarrer Heinrich Weiß wies uns in einer interessanten Führung auf die wichtigsten Details der Rokokobasilika hin. Erwähnenswert ist zuerst die besondere Lage im Ries-Randbereich, eines Beckens, das vor 15 Mio. Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist. Der Brunnenaltar mit der wundertätigen Muttergottes ist das Ziel vieler Wallfahrer - Votivtafeln zeigen die Dankbarkeit für Gebetserhörungen. Der Bezug zu unserem Heimatland wird durch den Tiroler Bildhauer Johann Josef Meyer hergestellt, der den Brunnenaltar erbaut hat. Nach der Führung hielten wir eine Marienandacht mit Texten und Liedern. Anschließend füllten die meisten kleine Fläschchen mit dem gnadenbringenden Wasser. Ein ausgezeichnetes Mittagessen stärkte uns für die Weiterfahrt nach Nördlingen, einem Städtchen mit einem mittelalterlichen Stadtkern. Dort erkundeten alle in kleineren Gruppen die evangelische Pfarrkirche und die katholische St. Salvator-Pfarrkirche - wobei besonders die letztere zum Gebet einlud. Manche bestiegen den ca. 75 m hohen Kirchturm der St. Georgskirche, der einen ausgezeichneten Rundumblick ermöglichte. Gegen Abend fuhr unsere Wallfahrtsgruppe nach Wemding. Einige nahmen an einem beeindruckenden Verabschiedungsgottesdienst für einen indischen Pfarrer teil, der wieder in seine Heimat zurückkehrt. Ein genussvolles Abendessen und heitere Gesprächsrunden beendeten einen schönen Ausflugstag.

Am Sonntag brachen wir nach einem ausgezeichneten Frühstück nach Eichstätt, einen alten Bischofssitz, auf, wo wir am Pfarrgottesdienst teilnahmen und als Pilgergruppe willkommen geheißen wurden. Danach blieb Zeit für einen Stadtspaziergang und den Besuch der Benediktinerabtei St. Walpurg, wo die Kirche und die Krypta mit den vielen Votivtafeln bleibenden Eindruck hinterließen. Nach einem reichlichen Mittagessen führte die Fahrt nach Inchenhofen. Die Wallfahrtskirche ist dem hl. Leonhard geweiht. Jährlich kommen viele Pilger dort hin, zum Teil zu Fuß, und der Leonhardiritt nach alter Tradition wird weiterhin gepflegt. Eine Dankandacht brachte uns die Bedeutung des täglichen Dankes für alles, was Gott uns schenkt - in der Natur und mit den Mitmenschen - besonders zu Bewusstsein.
Nach einer letzten Kaffeepause trat eine fröhliche und zufriedene Pilgergruppe die Heimfahrt an. Wir danken besonders Robert Pristach für die Organisation der schönen Fahrt und PA Franz Reinhartshuber für die Vorbereitung und Gestaltung der stärkenden Andachten.

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